Wann: Dienstag, 18. Mai 2010 | Beginn 20.00 Uhr
Wo: Im "Zwischenraum"! Ausstellungsraum und Pfeilerhalle im E-Werk Freiburg
Wer spielt: Johannes Nied | Kontrabass
Jan F. Kurth | Bassblockflöte, Stimme
Wie viele Plätze: 30
Ausverkauft
Jan F. Kurth
ist Sänger, Improvisator, Komponist, Blockflötist und Elektroniker.
Er wurde 1982 in Preetz bei Kiel geboren. Seit seinem 7. Lebensjahr spielt er Blockflöte und lernte in über zehn Jahren das Repertoire des Barock und der Avantgarde bei Cordula Breuer kennen.
Hinzu kam seine Leidenschaft für den Gesang. Er nahm Gesangsunterricht bei Alexandra Naumann und besuchte nach dem Abitur das Vorstudium Jazz bei Andre Nendza. 2003 nahm er das Studium des Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Dresden bei Céline Rudolph auf. Als Fächer kamen im Laufe der Zeit Blockflöte und Musikpädagogik, später Elektronische Musik dazu.
Er verbrachte 6 Monate in der Fabrica-Stiftung, um an Andrea Molinos Multimedia-Musikperformance Winners mitzuarbeiten. 2008 absolvierte Jan F. Kurth sein Abschlusskonzert mit seinem Atan-Shubashi Projekth-Orkesthra in der Kleinen Szene der Semperoper; 2009 folgte die Diplomarbeit über „Livesampling in der improvisierten Vokalmusik“. Den Winter 2008 verbrachte er auf der Akademie Schloss Solitude bei Stuttgart, um gemeinsam mit dem Regisseur Jörg Behr das Experimentalstück Helena nach Euripides musikalisch und inhaltlich zu entwickeln. Es wurde 2009 am Theater Augsburg aufgeführt.
Seit 2009 lebt er als freischaffender Musiker, Komponist und Konzeptionalist in Freiburg.
Johannes Nied
wurde 1959 in Freiburg geboren und studierte an der hiesigen Musikhochschule Kontrabaß bei Wolfgang Stert, besuchte Meisterkurse bei Fernando Grillo in Perugia und legte 1984 seine künstlerische Reifeprüfung ab.
Er ist Mitbegründer des Ensemble Aventure Freiburg und Gastmusiker beim Ensemble Modern Frankfurt und dem Klangforum Wien. Neben seiner Tätigkeit als Interpret ist Johannes Nied auch als Komponist aktiv. Werke von ihm wurden u.a. vom Pellegrini-Quartett, dem Ensemble Aventure und der Schola Heidelberg (ur-)aufgeführt.



