Blind Date #14 FINALE

Wann: 15. Juli 2011 | 20 Uhr
Wo: Galerie POST FINE ARTS, Brombergstrasse 17 C, 79102 Freiburg
Wer spielt: Überraschung!!!
Wie viele Plätze: 50
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Blind Date #13

Wann: 05. Mai 2011 | 20:00 Uhr
Wo: Der Veranstaltungsort wird nach Kauf des Tickets bekannt gegeben.
Wer spielt: Eva Zöllner | Akkordeon                                                                                                                 Sidney Corbett | Komponist u. Gitarrist
Wie viele Plätze: 25
Ausverkauft

Eva Zöllner | Akkordeon

Eva Zöllner (*1978) studierte klassisches Akkordeon an der Hochschule für Musik Köln und am Königlich Dänischen Konservatorium in Kopenhagen. Sie zählt zu den aktivsten Akkordeonistinnen ihrer Generation und widmet sich mit großem Engagement der zeitgenössischen Musik.

Konzertreisen als Solistin führten sie in die meisten europäischen Länder, nach Argentinien, Brasilien, Kanada, Kuba, Japan, Uruguay, Venezuela, in die USA und nach Mexiko, wo sie einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung des Akkordeons im zeitgenössischen Musikleben leistete.
Sie ist mit führenden Ensembles für Neue Musik (z.B. musikFabrik, Athelas Sinfonietta Copenhagen, Birmingham Contemporary Music Group) aufgetreten. Auch die Mitwirkung bei Theater- und Opernproduktionen (zuletzt am Royal Opera House in London) gehört zu ihren Aktivitäten. Eva Zöllner ist regelmässiger Gast bei Festivals und Konzertreihen rund um den Globus,  ihre Aktivitäten werden durch Radio- (DLF, NDR, MDR u.a.) und CD-Produktionen (WERGO, NEOS) dokumentiert.
Die enge Zusammenarbeit mit Komponisten ihrer Generation ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Daraus resultierend hat sie in den letzten Jahren fast 100 Werke im In- und Ausland uraufgeführt. Besonders interessiert sie dabei die Kombination ihres Instruments mit neuen Medien.
Eva Zöllner lebt nomadisch auf der Reise, um ihr Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen zu erkunden.

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Eva Zöllner | Akkordeon

Sidney Corbett | Gitarrist und Komponist

Sidney Corbett, 1960 in Chicago geboren, studierte Musik und Philosophie an der University of California, San Diego, der Yale University, wo er 1989 promovierte, sowie 1985 bis 1988 an der Hamburger Musikhochschule bei György Ligeti. Seit 1985 ist Corbett vorwiegend in Europa tätig.

Seine Werke, die Bühnen-, Orchester-, Instrumental-, Solo- und Vokalliteratur umfassen, erhielten zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland und werden weltweit aufgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt seiner jüngeren Arbeit liegt im Bereich des Musiktheaters. Beispiele hierfür sind die Kammeroper„X und Y“, das beim Eclat Festival Stuttgart im Februar 2002 uraufgeführt wurde, das szenische Werk „Paradiso“, nach Dante, für Sprecherin und Streichquartett, das ebenfalls im Februar 2002 in Basel uraufgeführt wurde, die Oper „Noach“, nach einem Libretto von Christoph Hein, das im Bremer Theater in der Spielzeit 2001/02 uraufgeführt wurde sowie die Kammeroper „Keine Stille außer der des Windes“, nach Texten von Fernando Pessoa (eingerichtet von Simone de Mello), erneut im Auftrag des Bremer Theaters, die im Januar 2007 uraufgeführt worden ist. Derzeit arbeitet er an der Oper UBU im Auftrag des Theater-im-Revier Gelsenkirchen. Die Uraufführung ist für April 2011 vorgesehen.

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Sidney Corbett | Komponist u. Gitarrist

Zu den Instrumentalwerken der letzten Zeit gehören außerdem die Orchesterwerke, „Yael“für Violine und Orchester, für den Geiger Kolja Lessing und das Concertino Basel, seine 3. Sinfonie, „Breathing the Water“, für Sopran, Trompete, Kontrabass und Streichorchester, ein Auftrag der Staatskapelle Berlin, die im November 2006 in Berlin uraufgeführt wurde, sowie das Werk „Among the Lemmings“ für das Staatsorchester Cottbus. In jüngster Zeit entstandene Werke für Ensemble sind „Exits“ für E-Gitarre und Kammerensemble, geschrieben für den Gitarristen Seth Josel und das Ensemble MusikFabrik und uraufgeführt im Rahmen eines Portraitkonzerts im März 2005 beim Deutschlandfunk Köln, und das Werk„Kykloi“, nach einem Textfragment von Barbara Köhler, für Sopran und Ensemble, das beim Festival Wien Modern 2009 uraufgeführt wurde.

Kammermusikalische Werke der letzten Zeit sind außerdem das Streichquartett „Fractured Eden“, ein Auftragswerk der Düsseldorfer Tonhalle, das am 28 Mai 2006 durch das Auryn Quartett zur Uraufführung gebracht wurde, und das Klavierquinett, das von Severin von Eckhardstein und dem Utrecht String Quartet im Mai 2010 bei den Music and Art Days in Utrecht uraufgeführt wurde. Im März 2006 ist die Portrait-CD „Que hora es in paradiso?“, eingespielt vom Gitarristen Seth Josel und der MusikFabrik, beim Label Cybele erschienen. Außerdem sind CDs bei Kreuzberg Records, Mode Records, Edition Zeitklang, Ambitus Records und CRI Recordings erschienen.

Seit Oktober 2006 ist Corbett Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Sidney Corbett lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Berlin.

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Blind Date #12

Wann: Freitag, 8. April 2011 | 20.00 Uhr
Wo: Der Veranstaltungsort wird nach Kauf des Tickets bekannt gegeben.
Wer spielt: Leopold Hurt | Zither
                 Klaus Burger | Tuba, Didgeridoo, Muschel
Wie viele Plätze: 16
Ausverkauft

Leopold Hurt | Zither

Leopold Hurt (geboren 1979 in Regensburg) studierte am Richard-Strauss-Konservatorium München Zither bei Georg Glasl, sowie Viola da Gamba und Historische Aufführungspraxis bei Hartwig Groth und Michael Eberth. Seinen ersten Kompositionsunterricht erhielt er bei Peter Kiesewetter. 2004 setzte er sein Kompositionsstudium bei Manfred Stahnke an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Er nahm an Meisterkursen bei Dieter Schnebel, Paul-Heinz Dittrich, Brian Ferneyhough (Komposition), sowie bei Nigel North (Alte Musik) teil und besuchte Kurse für Elektronische Musik am IRCAM in Paris.

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Leopold Hurt | Zither

Leopold Hurt machte zuletzt mit dem Musiktheater „MEDEA” (nach Christa Wolf) auf sich aufmerksam. Eine Reihe von Werken spiegelt seine Auseinandersetzung mit historischen Dokumenten und Klangkörpern traditioneller Volksmusik wider, u.a. auch auch mit elektronischen Mitteln. Seine Kompositionen wurden von renommierten Ensembles wie dem Ensemble Modern, dem Ensemble Intégrales, dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik und dem Münchener Kammerorchester aufgeführt.

Als Instrumentalist erhielt er u.a. Engagements bei den Sinfonieorchestern des Bayerischen Rundfunks, des WDR und des NDR, sowie beim Orchestra di Roma. Daneben wirkt er auch als Dirigent und trägt auf vielfältige Weise zur Integration der Zither im aktuellen Musikleben bei. So entstand u.a. die Zusammenarbeit mit dem DJ-Duo Gebrüder Teichmann (Berlin). Im Auftrag des Goethe-Institutes unternahm er wiederholt Konzertreisen nach China und in den Libanon.

Leopold Hurt wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Klaus Burger | Tuba, Zither, Muschel

Nach den ersten Jahren Klavierunterricht begann Klaus Burger 1975 mit dem autodidaktischen Tubaspiel. Als Gaststudent besuchte er Kurse bei Hans-Joachim Sordelan am Konservatorium Nürnberg und studierte ab 1977 Tuba an der Hochschule für Musik in München bei Manfred Hoppert. 1985 erhielt Klaus Burger das Meisterklassendiplom “mit Auszeichnung” an der Musikhochschule München.

Seit 1977 arbeitet Klaus Burger als Tubist mit Orchestern und Ensembles von internationalem Rang und bestreitet Soloauftritte bei großen europäischen Musikfestivals. Er arbeitet häufig als Solist bei besonders schwierig zu spielenden zeitgenössischen Kompositionen. Ab 1984 hat er eine eigene, charakteristische Spielweise mit Instrumenten wie dem Didgeridoo, Muscheln, Flaschen etc. entwickelt.

Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dem eigenen Komponieren für Theater, Fernsehfilme, Hörspiele und den musikalischen Grenzbereichen wie Performances, Klanginstallationen und Improvisationsprojekten.

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Klaus Burger | Tuba

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Blind Date Music #11

Wann: Mittwoch, 02. März 2011 | 20.00 Uhr
Wo: Der Veranstaltungsort wird nach Kauf des Tickets bekannt gegeben.
Wer spielt: Frauke Aulbert | Koloratursopran
                 Astrid Schmeling | Flöte
Wie viele Plätze: 20
Ausverkauft

Frauke Aulbert | Koloratursopran

Die Sängerin mit dem außergewöhnlichen Stimmumfang von knapp vier Oktaven studierte an der Universität Kiel, am Conservatorio Superior de Musica in Santa Cruz de Tenerife und diplomierte 2009 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei den Vocal-Performern Lauren Newton, Sainkho Namchylak, David Moss und Michael Vetter.

Frauke Aulbert | Sopran

Improvisation und (Ur-)Aufführung oft eigens für sie komponierter Musik führen Frauke Aulbert auf zahlreiche Festivals u.a. in Heidelberg, Hamburg, Berlin, Rotterdam, Avignon, und Paris.

Für die Interpretation der INDIANERLIEDER wird ihr 2009 von der Stockhausen-Stiftung der erste Preis verliehen.

Frauke Aulbert spezialisiert sich auf Neue Musik und kombiniert Bewegungs- und Vokal- Performance. Neben der klassischen Ausbildung liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf so genannten ‚erweiterten’ Gesangstechniken wie Ober- und Untertongesang, Mulitphonics u.v.m., um die klanglichen Möglichkeiten ihrer Stimme auszuloten und Grenzbereiche zu überschreiten. Ihre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema ‚Obertongesang in zeitgenössischer Musik’.

Astrid Schmeling | Flöte

Astrid Schmeling studierte Flöte und Klavier in Freiburg. Ihr solistischer Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Musik und einer engen Zusammenarbeit mit Komponisten. 1983 gründete sie mit Matthias Kaul und Michael Schröder das Neue-Musik-Ensemble L’ART POUR L’ART, seit 1999 organisiert und leitet sie Kinderkomponierkurse in Winsen/Luhe.

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Blind Date #10

Wann: Samstag, 15. Januar 2011 | 20.00 Uhr
Wo: Der Veranstaltungsort wird nach Kauf des Tickets bekannt gegeben.
Wer spielt: Michael Kiedaisch | Schlagzeug
                  Frank Wörner | Gesang
Wie viele Plätze: 20
Ausverkauft

Ein volles Haus mit neugierigen Gästen bescherte Blind Date Music #10 dem Gastgeber Günther Kaminsky. Im Getummel drappierte der Schlagzeuger Michael Kiedaisch Kochtöpfe, Salatschüsseln, Einmachgläser, Auflaufformen, Schneebesen, Backbleche und vieles mehr. Denn anstatt seine Instrumente mitzubringen, reiste er lieber mit leichtem Gepäck an und plünderte die Küche des Gastgebers. Nachdem die Küche leer und das Wohnzimmer voll geräumt war, begann das Hörabenteuer der besonderen Art: da klirrte der Schneebesen in der Müslischale und die Schlagzeugschlägel tanzten auf den Emailletöpfen. Sogar der Lampenwürfel wurde vorübergehend zu einer unikaten Leuchtcajón umfunktioniert.

Während der Schlagzeuger den Haushalt des Gastgebers auf den Kopf stellte, machte der Sänger Frank Wörner das gleiche mit der Sprache, besser gesagt mit verschiedenen Sprachen. Als experimenteller Stimmperformer jonglierte er mit deutschen, französischen, englischen und spanischen Wortfetzen. Die Gäste hingen ihm an den Lippen, als er Silben und Laute aneinanderreihte, übereinander schichtete und verquerte.

Das Publikum war begeistert und auch dem Gastgeber wird der Abend lange in Erinnerung bleiben. Schmunzelnd bemerkte Kaminsky, dass er nie geglaubt habe, so klangvolle Töpfe zu haben.

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Die Küche im Wohnzimmer: Michael Kiedaisch beim Aufbau

Michael Kiedaisch | Schlagzeug

Musiker und Komponist im Spannungsfeld zwischen Neuer Musik, improvisierter Musik und Jazz. Insbesondere die Zusammenarbeit mit komponierenden Improvisatoren, improvisierenden Komponisten (Mike Svoboda, Stefano Scodanibbio, Michael Riessler, Scott Roller etc.) spiegelt dies wider. Als Komponist und/oder als Interpret beteiligt an zahlreichen Bühnen- und Hörspielproduktionen, z.B. mit dem Ballett Nürnberg („Percussiv“, „Hamlet ruft“), am Forum Theater Stuttgart („Traumlied“, „Die Glut“), bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall („Don Carlos“). Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Stuttgart und der Uni Witten/Herdecke ergänzen sein Arbeitsfeld.

Michael Kiedaisch

Michael Kiedaisch

Frank Wörner | Gesang

Frank Wörner absolvierte sein Schulmusikstudium an der Musikhochschule Stuttgart. 1988 schloss er ein Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel/Schweiz an. Ab 1993 studierte er Gesang bei Prof. L. Bosabalian, C. Davis, F. Simard und besuchte die Opernschule Stuttgart und die Liedklasse Prof. K. Richter.

Er ist ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik. Auftritte mit dem Ensemble Modern, KNM Berlin, Contrechamps Genf, MusikFabrik, Klangforum Wien, Nieuw Ensemble; u.a. bei Wien modern, Warschauer Herbst, MaeruMusik Berlin.

Auftritte als experimenteller Stimmperformer, Musik zwischen Sprache und Klang sowie Uraufführungen bilden neben dem klassischen Repertoire den Arbeitsschwerpunkt

Frank Wörner

Frank Wörner

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Blind Date #8

Wann: Freitag, 12. November 2010 | Beginn: 20.00 Uhr
Wo: Der Veranstaltungsort wird nach Kauf des Tickets bekannt gegeben.
Wer spielt: Wolfgang Rüdiger | Fagott
                 Walter Ifrim | Klarinette
Wie viele Plätze: 45
Ausverkauft

Am 12. November hieß Johannes Wittich die zahlreichen Gäste in seiner Schreinerei mit Sekt und einem riesigen Nuss-Hefezopf willkommen.

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Das Buffet mit Schnittchen und dem legendären Nuss-Hefezopf

Während der Wind draußen sein Unwesen trieb, sorgte der alte Holzofen in der Werkstatt für eine überaus gemütliche Atmosphäre. Mit Klarinette und Fagott brachten die zwei Musiker Wolfgang Rüdiger und Walter Ifrim Raritäten der zeitgenössischen Musik zu Gehör.

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Wolfgang Rüdiger und Walter Ifrim in der Schreinerei Wittich

 

Wolfgang Rüdiger | Fagott

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Wolfgang Rüdiger | Fagott

geboren 1957 in Mönchengladbach, Studium der Schulmusik (Hauptfächer Klavier und Fagott), Philosophie und Pädagogik an der Folkwang Hochschule und Uni/GH in Essen, Aufbaustudium Fagott (bei Karl-Otto Hartmann) und Promotionsstudium Musikwissenschaft (bei Hans Heinrich Eggebrecht) in Freiburg. 1976 – 1998 Lehrkraft für Klavier und Fagott an den Musikschulen in Mönchengladbach und Freiburg. 1986 – 1998 Dozent für Fagott, Methodik und (seit 1991) Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Freiburg, 1998 – 2001 Leiter des Studiengangs Musikerziehung und Professor für Musikpädagogik und Fagott an der Hochschule für Künste Bremen, seit Oktober 2001 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 1986 Gründung und künstlerische Leitung des Ensemble Aventure; internationale Konzerttätigkeit als Ensemblemusiker und Fagottsolist, zahlreiche Uraufführungen, Rundfunk- und CD-Produktionen, Auszeichnungen und Preise.

 

Walter Ifrim | Klarinette

studierte Klarinette in Bukarest (Rumänien). 1980/82 Soloklarinettist im Symphonieorchester Constanta, danach an der Staatsoper in Temeswar. Seit 1983 lebt er in Deutschland. Solistische und kammermusikalische Tätigkeit mit klassisch-romantischer und zeitgenössischer Musik. Zahlreiche CD-Produktionen mit dem Ensemble Aventure, dessen Gründungsmitglied er ist, sowie mit den Freiburger Barocksolisten. Viele Komponisten haben für ihn geschrieben (z.B. Uros Rojko, N.A.Huber, Bernardo Kuczer, Carmen Maria Cârneci, Nadir Vassena u.a.).

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Walter Ifrim | Klarinette

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Blind Date #7

Wann: Donnerstag, 21. Oktober 2010 | Beginn: 20.00 Uhr
Wo: schon vorbei
Wer spielt: Sava Stoianov | Trompete
                 Georgi Andreev | Gadulka
Wie viele Plätze: 30
Ausverkauft

 

 

Mit Gadulka, Trompete und Zink in die 2. Staffel gestartet

Am vergangenen Donnerstag fanden rund 20 Gäste im Wohnzimmer der Familie Memming auf den allseits beliebten Blind Date Music-Hockern Platz, um mit zwei Ausnahmemusikern auf Tuchfühlung zu gehen. Sava Stoianov vom Ensemble Modern (Frankfurt) und der bulgarische Komponist, Dirigent und Musiker Georgi Andreev (Sofia) beeindruckten die Zuhörer mit bekannten (Trompete) und weniger bekannten (Gadulka und Zink) Instrumenten. Die Musiker führten mit Witz und Charme durchs Programm und ließen die Grenze zwischen traditioneller bulgarischer und zeitgenössischer Musik gekonnt verschwimmen. Die Gäste waren begeistert.

 

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Georgi Andreev | Gadulka und Sava Stoianov | Zink

Doch nicht nur Stoianov und Andreev standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Nach der ersten musikalischen Hälfte wurde Eva Gülker auf den „Roten Teppich“ gerufen. Sie konnte den GOLDENEN HOCKER für Ihr herausragendes Engagement als Gastgeberin in der 1. Staffel in Empfang nehmen.

 

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Eva Gülker freute sich über den GOLDENEN HOCKER

 

 

Georgi Andreev

Georgi Andreev ist 1969 in Haskovo (Bulgarien) geboren. Er absolvierte die Musikschule für Traditionelle Musik in Shiroka Laka und graduierte mit Auszeichnung an der Staatlichen Hochschule im Fach Komposition bei Professor Alexander Tekeliev (1990-95). 1993 gewann er ein Stipendium als bester Kompositionsschüler – verliehen von der bulgarischen Komponistenvereinigung. Im Jahre 1994 wurde ihm der Alfred Schnittke-Preis für seine Klaviersonate verliehen. Seit 2009 ist Georgi Andreev Gastprofessor für Musikethnologie an der renommierten Chicago University. Im Jahr 2001 gewann er den Maestro Dimitar Valchev Preis für die Musik zu Neshka Robeva’s Tanz-Show Two Worlds. Georgi Andreev ist Chefdirigent des bulgarischen Nationalvolksensemble Philip Koutev.

 

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Georgi Andreev erklärt die Gadulka

 

 

Sava Stoianov

Sava Stoianov

Sava Stoianov

Der Trompeter Sava Stoianov, geboren 1976, ist seit 2002 Mitglied und seit 2003 Gesellschafter des Ensemble Modern in Frankfurt. Als Solist und mit seinen Kammermusikpartnern – zu ihnen gehören die Blockflötistin Miako Klein, der Hornist Jonathan Williams, der Posaunist Valeri Pachov, die Sopranistin Rita Balta und der Komponist Vykintas Baltakas – präsentiert er ausgefallene Programme, die immer auch speziell für ihn oder das jeweilige Duo geschriebene Werke beinhalten, und die bis zur reinen freien Improvisation reichen können.

Mit Georgi Andreev, dem Komponisten und Leiter des bulgarischen Nationalvolksensemble Philip Koutev, und einigen seiner Mitglieder widmet er sich der authentischen Aufführung der traditionellen bulgarischen Musik und spielt dann auch den Zink. Um die vielseitigen musikalischen Tätigkeiten zu unterstützen, setzt er sich für die Weiterentwicklung der Trompete bei den führenden Instrumentenbauern, den Gebrüdern Thein, ein.

Sava Stoianov erhielt den ersten Trompetenunterricht in seiner Heimatstadt Dobritsch, Bulgarien, bei Ivan Babev. Mit 14 Jahren führte ihn sein Trompetenstudium an das Musikgymnasium in Varna zu Ivan Iliev, später dann nach Sofia an die Musikakademie, wo er 1999 das Diplom erlangte. Im selben Jahr setzte er sein Studium in Deutschland bei Prof. Uwe Komischke in Weimar fort. Ab 2000 studierte er bei Prof. Matthias Höfs in Hamburg und schloss dort 2004 mit dem deutschen Diplom ab. Meisterkurse bei Edward H. Tarr, Jean-Bernard Beauchamp und Pierre Thibaud ergänzten sein Studium. Bereits während seines Studiums wurde er als erster Solotrompeter der Bulgarischen Nationalphilharmonie Sofia verpflichtet.

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Blind Date #6

Wann: Dienstag, 27. Juli 2010 | Beginn: 20.00 Uhr
Wo: Nur die Gäste des Abends wissen Bescheid.
Wer spielt: Christiane Schmeling | Sopran
                   Erik Borgir | Cello
Wie viele Plätze: 20
Ausverkauft

Christiane Schmeling – Sopran

Schmeling groß

Christiane Schmeling studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg, zunächst bei Werner Hollweg, anschließend bei Towako Sato-Schöllhorn. Das darauffolgende Solistenexamen schloss sie mit Auszeichnung ab.

Neben ihrer Solistentätigkeit widmet sie sich als Mitglied zahlreicher professioneller Vokalensembles auch der Interpretation zeitgenössischer Musik. Sie gastierte auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, dem Lincoln Center Festival New York und am IRCAM Paris, wo sich die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Luciano Berio, Peter Eötvös und Krzysztof Penderecki, sowie renommierten Ensembles (Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain) ergab.

In Freiburg arbeitet sie regelmäßig mit Ensembles Aventure und SurPlus.

2009 sang sie in der Uraufführung von Uros Rojkos Kammeroper „König David“ die Partie der Michal im Theater im Marienbad. Im Oktober 2010 ist die Wiederaufnahme der Oper zu Beginn der Spielzeit vorgesehen.

Christiane Schmeling ist Gesangsdozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.

Erik Borgir – Cello

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Sohn norwegischer Musikereltern, verbrachte seine Kindheit in den USA. Nach Studien der Musik und Biologie in Ohio (Steven Doane), Boston (David Wells) und Houston/Texas, wo er als Assistent von Prof. Shirley Trepel eine Klasse an der Musikhochschule betreute, wurde er vom „International Institute of Education“ für eine Konzertreise nach Europa ausgewählt. Es folgte 1991 die Übersiedlung nach Deutschland.

Im Vordergrund seiner Aktivitäten stehen die Kammermusik und die Neue Musik. Seit 1995 spielt er im Emanon Trio, mit dem er diverse Preise gewonnen hat, u.a. den ersten Preis beim Internationalen Johannes- Brahms-Wettbewerb in Österreich. Konzerte in vielen der großen Säle Deutschlands folgten.

Mit dem Ensemble Varianti war der Cellist im In- und Ausland an zahlreichen Uraufführungen sowie Radio- und CD-Produktionen beteiligt. Er ist Gründungmitglied von ascolta.

Erik Borgir gastiert regelmäßig mit dem Ensemble Modern und dem ensemble resonanz und ist Solo-Cellist des Bayerischen Kammerorchesters.

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Blind Date #5

Wann: Samstag, 17. Juli 2010 | Beginn: 19.30 Uhr
Wo: Nur wer kam, weiß Bescheid;-)
Wer spielt: Tabea Debus | Blockflöte
                Andrea Nagy | Klarinette
Wie viele Plätze: 30
Ausverkauft

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Blind Date #4

Wann: Mittwoch, 9. Juni 2010 | Beginn: 20.00 Uhr
Wo: schon vorbei.
Wer spielt: Jessica Rona | Viola
                Teodoro Anzellotti | Akkordeon
Wie viele Plätze: 20
Ausverkauft

Jessica Rona – Viola

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Jessica Rona | Viola

wurde in Miami, USA, geboren. Sie studierte Viola bei Margaret Pardee (Juilliard School of Music, New York), Thomas Riebl (Mozarteum Salzburg) und Hatto Beyerle (Musikhochschule Hannover). Anschließend absolvierte sie ein Ergänzungsstudium Aufführungspraxis Neue Musik unter der Leitung von Johannes Schöllhorn.

Jessica Rona wirkte bei zahlreichen internationalen Musikfestivals mit, unter anderem der Ensemble Modern Akademie, der Luzern Festival Akademie unter der Leitung von Pierre Boulez, dem Impuls Festival Graz, und dem World New Music Festival 2006 in Stuttgart. 2004 war sie Stipendiatin des Zentrums für zeitgenössiche Musik Hellerau. Sie arbeitete mit bedeutenden Komponisten der Gegenwart zusammen, darunter Beat Furrer, Georg Friedrich Haas, Jürg Wyttenbach und Chaya Chernowin.

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Sie spielt regelmäßig als Gast bei verschiedenen Ensembles, wie dem Ensemble Aventure, Musikfabrik NRW, Sur Plus, Oh-Ton Ensemble, dem Neue Ensemble Hannover, und dem Ensemble Phoenix.

Ronas musikalische Tätigkeit wurde vielfach mit Preise bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie tritt sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin an bedeutenden Aufführungsorten in Europa und den USA auf.

Teordoro Anzellotti – Akkordeon

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Teodoro Anzellotti | Akkordeon

absolvierte sein Musikstudium im Fach Akkordeon an den Musikhochschulen von Karlsruhe und Trossingen bei Jürgen Habermann und Hugo Noth und trat bald siegreich aus verschiedenen internationalen Wettbewerben hervor.

Seit den achtziger Jahren ist er regelmäßiger Gast bei großen Festivals und wird als Solist von international bekannten Orchestern engagiert.

Teodoro Anzellotti hat wesentlich zur Integration des Akkordeons in das klassische Musikleben beigetragen.Dabei stellte er seine Kunst insbesondere in den Dienst der Neuen Musik: Durch neue Spieltechniken hat er die Klangfarben seines Instruments erheblich erweitert und das Hörbild profiliert. Kritiker stellen immer wieder fest, dass Anzellotti das Akkordeon neu erfunden hat.

Mehr als 300 neue Werke wurden für ihn geschrieben. Luciano Berio schuf für ihn die Sequenza XIII, die Anzellotti 1995 in Rotterdam uraufführte und danach bei vielen renommierten Festivals in aller Welt interpretierte.

Seit 1987 unterrichtet Teodoro Anzellotti an der Hochschule der Künste Bern, seit 2002 auch an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau. Seine Discographie umfasst ein Werkspektrum, das von Bach und Scarlatti über Janácek und Satie bis zu John Cage und Matthias Pintscher reicht.

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